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{sweet sunday} Oreo-Pops

Sonntag, 19. Januar 2014


Beim Stöbern nach neuen Ideen bin ich in letzter Zeit immer öfter auch auf amerikanischen Blogs unterwegs, sehr viele Frauen sind dort sehr kreativ und zeigen wunderbare kleine DIYs und schnelle Rezepte.
So habe ich auch die Idee der Oreo-Pops gefunden. Bestimmt gibt es diese auch schon auf deutschen Blogs, meine Inspiration habe ich aber von hier.
Mir gefällt die Idee, da sie super schnell umzusetzen ist -viel schneller als Cake-Pops, für die man ja rein rechtlich erstmal einen Kuchen backen muss- und auch noch extrem lecker schmeckt. Und das sage ich, die ich noch nie zuvor Oreo-Kekse gegessen habe.

Ihr braucht:
Kuvertüre eurer Wahl
Oreo-Kekse
Lolli-Stiele oder Eis-Stiele
Streu-Dekor (Ich habe die Ritter-Perlchen von Pickerd verwendet, erhältlich in jedem Supermarkt.)

Zuerst nehmt ihr die Oreo-Kekse auseinander -das geht am einfachsten und sichersten mit einem Messer, damit sie nicht durchbrechen. Legt am besten Ober- und Unterteil immer übereinander, damit ihr sie später schnell zusammensetzen könnt.
Dann schmelzt ihr einen Teil der Kuvertüre und gebt je einen Klecks auf eine Seite der Oreo-Kekse. In den Schoko-Klecks drückt ihr den Lolli-Stiel und legt die andere Hälfte mit etwas Druck darauf.
Jetzt muss die Kuvertüre erstmal erhärten.

Nun schmelzt ihr die restliche Kuvertüre und taucht die Oreo-Kekse am Stiel hinein, am besten gießt ihr die Kuvertüre auch etwas über die Kekse, dann verteilt es sich besser und geht schneller. Die Kuvertüre solltet ihr immer gut abtropfen lassen, sonst gibt es hässliche Tropfen am fertigen Oreo-Pop. Besonders wenn ihr jetzt die Perlchen darauf streut, diese verselbstständigen sich sonst nämlich auch bei zu viel Kuvertüre schnell mal.


Die fertigen Oreo-Pops lasst ihr am besten in Gläsern/ Tassen trocknen und dann sind sie auch schon fertig und ihr könnt sie essen oder verschenken, wenn denn welche übrig bleiben ;-).

{sweet sunday} Schokoladiger Saure-Sahne-Kuchen

Sonntag, 30. Juni 2013

Erinnert ihr euch noch an meinen Saure-Sahne-Kuchen, der aus einem Einkaufsunfall entstanden ist?
Ich habe damals nicht nur einen sondern zwei kleinere Kuchen gebacken. Heute zeige ich euch die zweite Version meines Kuchens mit viiiiiel Schokolade sowohl im Inneren als auch Außen mit einer Ganache.


Ihr braucht: 
4 L-Eier oder 5 M-Eier
1 Prise Salz
200g Zucker
eine Packung Schokotropfen
4EL Vanillezucker
200g Öl
200g saure Sahne
360g Mehl
1Pkg. Backpulver

Für die Ganache:
200g Kuvertüre eurer Wahl, ich habe Zartbitter genommen
200g Sahne

Zuerst die Eier trennen. Dann das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen.
Zucker, Eigelb, Vanillezucker, Öl, saure Sahne, Mehl und Backpulver miteinander verrühren, dann das Eiweiß und die Schokotropfen unterheben.
Bei 175°C ca. 40-50min backen, zum Ende der Backzeit evtl. Alufolie auf den Kuchen legen, damit er nicht zu dunkel wird. 
Wenn der Kuchen abgekühlt ist, nehmt ihr ihn aus der Form.


Jetzt könnt ihr euch an die Ganache machen.
Dafür schneidet ihr die Schokolade erst in feine Stücke und gebt sie in eine Schüssel. Dann kocht ihr die Sahne auf dem Herd auf und gießt sie über die Schokolade. Jetzt verrührt ihr Sahne und Schokolade miteinander, sodass die Schokolade schmilzt.
Der Abkühlprozess dauert jetzt einige Zeit. Währenddessen solltet ihr die Ganache immer mal wieder umrühren, dann merkt ihr auch, ob die Konsistenz schon gut ist, um sie auf den Kuchen zu streichen. (Stellt euch einfach vor, wie ich mit der Schüssel auf dem Schoß vor dem Fernseher gesessen habe, sie immer mal wieder umgerührt habe und dabei Madagascar geguckt habe.) Sie sollte sich ungefähr so anfühlen wie die Schokocreme, die man sich aufs Brot schmiert ;-). Mit einem großen Messer könnt ihr dann die Schokolade auf dem Kuchen verteilen und sie festwerden lassen.

{sweet sunday} Schokoladige Windbeutel

Sonntag, 16. Juni 2013

Heute gibt es einen der Nachtische, die ich immer mit Sommer verbinde, da sie so schön luftig und leicht sind und es sie in meiner Kindheit immer im Sommer, oft zu meinem Geburtstag gab, nämlich Windbeutel. Heute etwas aufgepimpt mit Schokosahne.


Ihr braucht:
125ml Wasser
60g Butter
1 Prise Salz
2 EL Vanillezucker
150g Mehl
5 M-Eier

Für die Schokosahne:
200g Sahne
3 EL Kakao
1 EL Zucker

Zuerst solltet ihr alle Zutaten fertig abwiegen, da man bei Brandteig die Zutaten relativ schnell zusammenführen muss und keine Zeit für langes Abwiegen hat.
Nun bringt ihr Wasser, Butter, Salz und Vanillezucker in einem Topf zum Kochen. Lasst es einmal aufkochen und nehmt es von der Herdplatte. Jetzt gebt ihr das Mehl komplett dazu und stellt den Topf zurück auf die Herdplatte. Mit einem Kochlöffel rührt ihr jetzt so lange, bis sich ein Kloß im Topf gebildet hat. Das nennt sich abbrennen, daher auch der Name Brandteig :-).
Jetzt nehmt ihr den Teig aus dem Topf und gebt ihn in eine Schüssel. Dazu kommen jetzt die Eier und alles wird mit dem Rührgerät so lange verrührt, bis der Teig sich zu Spitzen ziehen lässt.
Der Teig kommt jetzt in Häufchen, die ungefähr einer Walnuss entsprechen, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Lasst unbedingt genügend Abstand, sonst habt ihr statt einzelner Windbeutel einen einzigen riesigen Windbeutel ;-).
Die Windbeutel müssen jetzt ca. eine halbe Stunde bei 200°C im Backofen backen. Anschließend solltet ihr sie noch etwas im ausgeschalteten Backofen lassen, damit sie nicht zusammenfallen, wenn ihr sie aus dem Ofen nehmt. Nun müsst ihr die noch Windbeutel längs halbieren und sie abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit schlagt ihr die Sahne zusammen mit dem Kakao und Zucker steif.
Wenn die Windbeutel abgekühlt sind, füllt ihr sie mit der Sahne. 

Ihr könnt die Windbeutel im ungefüllten Zustand ca. 2 Tage in einer Keksdose aufbewahren und immer kurz vor dem Servieren Sahne einfüllen, dann schmecken sie wie am ersten Tag.

Geburtstagstorte mit Kinderriegeln und Smarties

Donnerstag, 23. Mai 2013


Zusammen mit einer Freundin habe ich einer gemeinsamen Freundin eine Geburtstagstorte gebacken. Bunt sollte sie sein und auch ein bisschen was hermachen, deshalb habe ich ein bisschen im Netz nach Ideen gesucht.
Zu der letztendlichen Version inspiriert hat mich diese Torte von Bine.


Wir haben dafür einen normalen Marmorkuchen mit einem Durchmesser von ca. 16cm gebacken. Nachdem dieser abgekühlt war (Da wir erst spät mit dem Backen beginnen konnten, war es da schon 23 Uhr...), haben wir 300g weiße Schokolade geschmolzen und unter Rühren etwas abkühlen lassen damit sie schneller fest wurde und die Kinderriegel nicht schmelzen konnte.
Jetzt haben wir die geschmolzene Schokolade stückweise am Rand verteilt und immer Kinderriegel angepappt und diese ordentlich festgedrückt. Passt dabei auf, dass ihr mit euren Händen nicht die Kinderriegel schmelzt ;-). Von Innen haben wir auch immer etwas gegen die Kinderriegel laufen lassen, damit die erstarrte Schokolade die Kinderriegel gut festhält. Wenn ihr die Kinderriegel eng aneinander setzt, läuft dabei auch keine Schokolade nach Außen. So haben wir weitergemacht bis wir einmal um den Kuchen herum waren.
Die restliche weiße Schokolade haben wir auf dem Kuchen gegossen und etwas festwerden lassen. In der Zeit haben wir eine dicke Schleife um den Kuchen gebunden, so hält er außerdem noch besser.
Zum Schluss haben wir den Inhalt von zwei Rollen Smarties auf dem Kuchen verteilt und angedrückt.

Zu unserem Erstaunen war die Torte am nächsten Tag bombenfest und ich konnte sie sogar hochheben als ich die untergelegte Alufolie entfernt habe.

Leider sind mir als ich die Torte für den Transport sicher verstauen wollte, zwei Kinderriegel abgebrochen, trotzdem fanden alle unsere Torte toll :-).

{sweet sunday} blitzschnelle Schokocreme

Sonntag, 28. April 2013


Heute habe ich ein super-schnelles Rezept für eine Schokocreme für euch, die definitiv das Zeug zu meinem Lieblingsnachtisch hat.

Ihr braucht:

100g Vollmilchkuvertüre
250g Sahne
1 Pkg. Vanillezucker

Schlagt zuerst die Sahne steif.
Dann lasst ihr die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und gebt sie in eine Schüssel. Dazu gebt ihr den Vanillezucker und rührt ihn unter, damit er schmilzt. Die Schokolade ist jetzt etwa lauwarm
Jetzt gebt ihr zunächst 2 Esslöffel der Sahne dazu und verrührt sie mit der Schokolade. Dann hebt ihr die restlichen Sahne unter.
Nun könnt ihr die Creme in zwei Gläser füllen und für ca. 1,5h in den Kühlschrank stellen.
Zum Schluss könnt ihr die Creme noch mit Sahne und Kakaopulver garnieren oder einfach pur genießen ;-).

Diese Creme ist zwar definitiv nicht kalorienarm aber am Wochenende kann man sich das ja mal gönnen ;-).


Buttermilch-Zitronen-Kuchen mit weißer Schokolade

Samstag, 12. Januar 2013

Glanzbild

Diese Kuchen sind schön fluffig und wunderbar saftig und die noch weiche Schokolade einfach himmlisch! Und da sie laut den Testerinnen, die leckersten Kuchen sind, die ich je gebacken habe, kann ich euch das Rezept natürlich nicht vorenthalten ;-).


4 Mini-Buttermilch-Zitronen-Kuchen mit weißer Schokolade
( für einen größeren Kuchen die Menge einfach verdoppeln ;-))

60g Butter, weich
80g Zucker
110g Mehl
1 TL Backpulver
2 Eier
110g Buttermilch
Schale und Saft einer Zitrone
1 EL gemahlene Mandeln
100g weiße Schokolade

Butter und Zucker schaumig schlagen, dann alle anderen Zutaten nacheinander unterrühren. Nun den Teig in die Formen füllen und bei 180° ca. 20min backen.
Jetzt könnt ihr die Schokolade schneiden und schmelzen und über die Kuchen gießen.

Als Topper habe ich Glanzbilder an Holzstäbe geklebt.


Ein schönes Wochenende wünsche ich euch!

Eure Larissa

{Weihnachtsvorbereitungen} Schoko-Zuckerstangen

Dienstag, 4. Dezember 2012


Heute zeige ich euch eine weitere Idee für ein kleines, liebes Mitbringsel und zwar in Schokolade getauchte Zuckerstangen mit Verzierungen.

Dafür einfach gekaufte Zuckerstangen in geschmolzene Schokolade tauchen, mit Deko bestreuen und trocknen lassen.

Im Prinzip total simpel aber mit einer Schleife zusammengebunden oder als nette Beigabe zu einem gekauften Geschenk machen sie das Ganze viel persönlicher und individueller. :-)

Die Zuckerstangen machen sich auch nett im Nikolausstiefel ;-) .

Eure Larissa


{Weihnachtsvorbereitungen} Schokolade am Stiel

Donnerstag, 22. November 2012


Heute habe ich wieder eine kleine Geschenkidee für euch: Schokolade am Stiel zum Eintauchen in heiße Milch, sodass leckerer Kakao daraus wird!

Dafür einfach Schokolade euer Wahl schmelzen lassen, in kleine Becher oder Eiswürfelbehälter füllen, etwas festwerden lassen, dann einen Holzlöffel oder -eisstiel hineinstecken und Dekoration euer Wahl darauf streuen wie z.B. Mandeln, Zimt, Sternchen, Kokos, Kakao.....
Dann im Kühlschrank ganz festwerden lassen.
Zum Schluss aus dem Becher lösen und hübsch verpacken.

Dies ist super für den Adventskalender oder als nettes Mitbringsel in der Weihnachtszeit geeignet!

Viel Spaß damit!

Eure Larissa

 



{Schoko-Träume} Pralinen von dreierlei Schokolade und Schokoladen-Starter-Set give-away

Samstag, 3. November 2012



Heute zeige ich euch, wie ihr diese total süßen Pralinen herstellen könnt. Im Prinzip ist es nämlich total simpel und sieht so super aus (und schmeckt auch toll ;-) ).

Ihr braucht nur je einen Block weiße Kuvertüre, Vollmilchkuvertüre und Zartbitterkuvertüre und eine Silikon-Pralinenform.
Ihr beginnt mit der Zartbitterschokolade.
Diese bereitet ihr nach der bewährten Arbeitsmethode von hier vor und gebt sie vorsichtig mit einem Löffel zu einem Drittel in die Förmchen. Passt dabei auf, dass ihr möglichst wenig Schokolade an den Rand tropft, das gibt sonst so doofe Streifen Außen.
Während ihr die Schüssel und Messer wieder für den nächsten Arbeitsgang fit macht, stellt ihr die Form auf einem Brett in den Kühlschrank, damit die erste Schicht auskühlen kann und ihr saubere Kanten bekommt. So verfahrt ihr weiter mit der weißen Schokolade und dann mit der Vollmilchschokolade.
Lasst die Pralinen dann gut aushärten (zur Sicherheit 2 Stunden lang) und löst sie durch Umstülpen aus der Silikonform heraus.
Aus den Resten könnt ihr übrigens wieder Bruchschokolade gießen ;-) 




Und jetzt kommt das Beste: Wer noch keine Pralinenform hat, kann bei mir eine gewinnen!
Dank der tollen Angela von der Schönhaberei, darf ich an euch eine Herz-Pralinenform und dazu passende Aluförmchen in süßem Design verlosen!
Ihr seid nämlich alle so toll und schon fast 100 und dafür möchte ich mich bedanken! :-)




Und das müsst ihr tun, um an der Verlosung teilzunehmen:

1. Hinterlasst einen Kommentar unter diesem Post und verratet mir euer Lieblingsprodukt aus dem Shop von der Schönhaberei.
2. Wer das Gewinnspiel auf seinem Blog verlinkt oder postet, erhält ein zusätzliches Los. Dafür könnt ihr gerne das letzte Bild nehmen! Bitte dies in eurem Kommentar vermerken ;-).
3. Mitmachen kann jeder registrierte Leser meines Blogs, auch neue Leser sind herzlich willkommen!

Die Verlosung startet ab sofort und endet am Sonntag den 11.11.2012 um 24Uhr!

P.S. Die Pralinen sind übrigens nicht Bestandteil der Verlosung ;-)

Das Kleingedruckte:
Das Gewinnspiel gilt für Leser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ab 18 Jahren. Rechtsweg ausgeschlossen.

Eure Larissa

{Schoko-Träume} Aprikosen-Marzipan-Praline

Montag, 29. Oktober 2012


Hallo meine Lieben!
Heute zeige ich euch endlich wie ihr eure erste Praline herstellen könnt. Habt ihr denn auch schon fleißig Schokolade temperieren geübt?

Zutaten:
200g Marzipan
100g getrocknete Aprikosen (Normalerweise nehme ich keine geschwefelten Früchte, aber wegen der Optik mache ich hier eine Ausnahme, denn so habe ich bei der Deko schön leuchtend orange Aprikosen.)
200g Vollmilchkuvertüre
4 getrocknete Aprikosen

Zubehör:
Pralinengabel
Zubehör zum Temperieren
Butterbrotpapier
Messer
Frischhaltefolie
Nudelholz

Zuerst schneidet ihr 100g Aprikosen in kleine Würfel.


Knetet Marzipan und gewürfelte Aprikosen zusammen und formt es zu einer Kugel. Diese wickelt ihr in Frischhaltefolie ein und lasst sie eine Stunde ruhen.


Die restlichen Aprikosen schneidet ihr in feine Streifen, dies wird die Deko.


Nach einer Stunde rollt ihr die Marzipankugel zu einem ca. 1cm dicken Rechteck aus und schneidet sie in 3-4cm große Quadrate.


Jetzt temperiert ihr die Schokolade wie hier gezeigt und taucht die Marzipanquadrate in die Schokolade. Achtet dabei darauf, dass die Schokolade auf Temperatur bleibt, vermutlich müsst ihr sie mehrmals wieder auf das Wasserbad stellen.
Die eingetauchten Quadrate  lasst ihr auf der Pralinengabel abtropfen und legt sie auf Butterbrotpapier. Zur Deko kommen jetzt die Aprikosenstreifen auf die Pralinen.
Nun nur noch trocknen lassen und ihr habt eure ersten eigenen Pralinen in den Händen (und Mündern ;-) ).

Diese Praline könnt ihr mit allen möglichen anderen Früchten variieren, seid da ruhig kreativ!

Eure Larissa



{Schoko-Träume} Schoko-Crossies

Donnerstag, 25. Oktober 2012




Heute habe ich für euch endlich wieder etwas Schokoladiges zum Nachmachen hergestellt: Schoko-Crossies mit meiner Spezialbeilage nämlich Mandelstiften.

Zuerst bereitet ihr die Schokolade wie hier gezeigt vor.
Dann gebt ihr nach Belieben Mandelstifte und ungesüßte Cornflakes hinzu, sodass alles gerade noch mit Schokolade bedeckt ist. Dabei schön umrühren und die Cornflakes teilweise etwas zerdrücken.
Nun setzt ihr mit einem Löffel kleine Häufchen auf Butterbrotpapier oder Backpapier und lasst sie auskühlen.
Und dann sind die Schoko-Crossies auch schon fertig.

Eine tolle Geschenkidee und eine tolle Überraschung, wenn die Schoko-Crossies auch mal mit Zartbitterschokolade oder weißer Schokolade hergestellt sind. Oder warum nicht alle drei Sorten in einem Glas übereinander stapeln und verschenken?
Selbst essen ist natürlich auch erlaubt ;-)

Eure Larissa



Mein erster Pralinenauftrag: Hochzeitspralinen

Samstag, 13. Oktober 2012



Ich bin sooo stolz: Ich hatte meinen ersten Pralinenauftrag! Für eine Hochzeit sollten es 80 Pralinen sein, die auf eine Etagere zusammen mit der Hochzeitstorte kommen.

Entschieden habe ich mich für Himbeer-Rum-Pralinen mit weißer Schokolade und rosa Zucker in weißem Kleidchen. Also ich finde sie sehr niedlich :-)

Ich habe mir sehr viel Mühe gegeben, habe sogar Versuchspralinen gemacht. Ich habe auch extra ein paar mehr produziert, weil einige leider immer Ausschuss werden, weil die Schokolade irgendwann doch zu kalt ist oder sie Feuchtigkeit ziehen. Hat nur bis heute Nacht um 2 Uhr gedauert ;-) Ich hätte nicht ruhig schlafen können, hätte ich sie nicht fertig gehabt...

Jetzt hoffe ich, dass sie gut ankommen, denn bei der Feier bin ich leider nicht dabei, kann also keine O-Töne abfangen...die Kollegin, die die Torte gemacht hat und bei der Feier dabei sein wird, wird hoffentlich berichten!

P.S. Die Schoko-Träume werden uns auch zur Herstellung solcher Pralinen führen, nur Geduld ;-)

{Schoko-Träume} Bruchschokolade oder So einfach geht hübsche Schoki?

Freitag, 12. Oktober 2012



Meine Lieben, heute dürft ihr kreativ sein! Es geht an die Herstellung der ersten selbstgemachten Schokolade! Ihr werdet staunen, wie gut das aussieht und wie überrascht andere sein werden!


Wie geht das?

Sucht euch Zutaten für eure ganz persönliche Schokolade aus. Das kann alles Mögliche sein: gehackte Nüsse, Pistazien, Cornflakes, getrocknete Früchte, Gewürze, Gummibärchen, Mini-Kekse, Schokotropfen, bunte Streusel, Zuckerstreudeko, gemahlener Kaffee,....alles was euch oder demjenigen, dem ihr die Schokolade schenken wollt, schmeckt. Experimentiert ruhig etwas mit den Geschmacksrichtungen herum, auch ungewöhnliche Kombinationen schmecken oftmals super! Eine gute aber ungewöhnliche Kombination ist z.B. Krokant, Walnuss und Rosmarin aber auch Chili harmoniert super mit Schokolade!
Ich habe hier z.B. eine Kinderschokolade mit Smarties, Cornflakes und einem Zuckerschmetterling (Ist er nicht wahrhaftig zuckersüß??) hergestellt. Dann habe ich mich noch für eine "Herbst-Schokolade" mit gehackten Mandeln, Korinthen und Zimt entschieden.

Nun schmelzt Kuvertüre (am besten für den ersten Versuch weiße Kuvertüre, denn diese ist am einfachsten zu verarbeiten) nach dem von mir hier schon beschriebenem Verfahren.

Die Kuvertüre gießt ihr anschließend auf einem mit Backpapier ausgelegtes Blech ellipsenförmig aus.

Jetzt streut ihr eure ausgewählten Zutaten über die Schokolade und drückt die ggf. etwas fest.

Lasst sie nun wirklich vollständig erkalten, lieber eine Viertelstunde länger warten, auch wenn ihr neugierig seid ;-).

Abschließend brecht ihr die Schokolade in unregelmäßige Stücke.

Fertig ist eure eigene Schokoladen-Kreation und ich könnte wetten, dass ihr damit ganz schön Eindruck schinden könnt, wenn ihr sie verschenkt ;-)



{Schoko-Träume} Gute Vorbereitung ist alles, gutes Material auch

Donnerstag, 11. Oktober 2012


Heute zeige ich euch mal, was man so alles für die Pralinenherstellung braucht. Keine Sorge, einiges davon braucht man nur für spezielle Sachen, daher sind sie nicht unbedingt notwendig, es sei denn ihr wollt eine professionelle Pralinen-Manufaktur gründen ;-)

Back-Thermometer: unverzichtbar, denn bei den Temperaturen reagieren Schokoladen empfindlich und werden bei falschen Temperaturen auch gerne mal Weiß; kennt ihr wenn ihr Schokolade über den Sommer aufgehoben habt ;-)

Schüssel für Wasserbad: auch sehr wichtig, denn hier kann man optimal Schokolade drin schmelzen, der Wasserdampf kommt nicht an die Schokolade und die Hitze verteilt sich optimal

Pralinengabeln: wird benutzt um mit der Hand geformte Pralinenrohmasse mit Schokolade zu überziehen; hier könnt ihr euch auch mit einer Gabel o.ä. behelfen

Spachtel: zum Abziehen überflüssiger Schokolade von Pralinenformen, damit die Pralinen einen sauberen Rand haben

Backrahmen: hierrein könnt ihr z.B. Karamellmasse zum Aushärten gießen und es anschließend in Stücke schneiden; ich persönlich nutze es nicht ganz so oft

Pralinengitter: braucht ihr wirklich nur, wenn ihr unbedingt Trüffel mit den typischen "Igelspitzen" herstellen wollt

Dosierflasche: hiermit lassen sich kleckerfrei Pralinenfüllungen in Hohlformen füllen oder Verzierungen auftragen; Spritzbeutel aus Butterbrotpapier gehen aber auch ;-)

Pralinenformen: zum Herstellen von Hohlformen, die gefüllt werden oder um Schichtpralinen zu machen.Sie sollten am besten aus Silikon sein, damit ihr die Pralinen einfach herausdrücken könnt.

Form für Schokoladentafeln: so könnt ihr kleine Täfelchen zum Verschenken herstellen; dass es auch ohne geht, zeige ich euch morgen!

P.S. Ja, ich gebs zu, das sind wirklich alles meine Sachen...;-)

Vielleicht habt ihr ja schon einiges davon, wenn nein reichen als Grundausstattung ein Back-Thermometer und eine Schüssel für das Wasserbad vollkommen aus!


{Schoko-Träume} Schokolade schneiden und temperieren

Montag, 8. Oktober 2012






Ich bin ihr Verfallen, der Schokolade! Egal ob Vollmilch, Zartbitter oder weiße Schokolade. Nichts ist so vielseitig, nichts so lecker und mit keiner Zutat kann man so viel machen, wie mit Schokolade.

Vor einigen Jahren habe ich angefangen kleine Pralinen selbst herzustellen und begonnen eigene Kreationen zu entwickeln.
Viele Geschenke bestanden seitdem aus selbsthergestellten Pralinen oder Schokolade. Da jetzt wieder die Zeit kommt, in der es Spaß macht, Pralinen herzustellen und auch die richtigen Außentemperaturen dafür sind, habe ich mich entschlossen, ich starte hier auf dem Blog eine Reihe mit dem Titel "Schoko-Träume", um euch in die süße Welt der Schokoladen-Herstellung zu entführen. Vielleicht gibt es dann ja auch bei euch bald für alle Freunde Schokoladen-Produkte aus eigener Herstellung ;-)

Heute beginne ich mit dem Schneiden und Temperieren der Schokolade, denn von diesen ersten, wichtigsten Schritten hängt stark ab, wie eure Pralinen später aussehen und wie sich die Schokolade verarbeiten lässt.

Die Kuvertüre könnt ihr dann zum Überziehen eines Kuchens oder für Schokofondue verwenden, es geht erstmal nur um die Techniken. Ihr werdet etwas üben müssen, damit die Schokolade in feine Splitter zerfällt und bis ihr die Sache mit den verschiedenen Temperaturen heraushabt, aber keine Sorge, das geht schnell und es macht total Spaß :-)

Ihr braucht zur Schokoladenherstellung:
  • ein scharfes Messer 
  • ein Schneidebrett
  • ein Backthermometer
  • eine Schüssel zum Einhängen in den Topf, damit ihr darin über dem Wasserbad die Schokolade schmelzen könnt
  • Kochtopf
  • etwas Alufolie
  • und ganz wichtig: Schokolade! 
Zum Thema Schokolade:
Es gibt in jedem Supermarkt billige Kuvertüre in Blöcken, es gibt teure, es gibt sogar Bio-Schokolade. Zu meinem Erstaunen ist die billige Supermarkt-Kuvertüre am besten zu verarbeiten (mein Favourit ist Edeka...). Bio-Schokolade hat dagegen eine schwierige Konsistenz.



Schokolade schneiden

Beim Schneiden von Schokolade ist es wichtig, dass ihr sie mehr abraspelt als schneidet, sodass die Streifen, die ihr abschneidet fein zerkrümeln können, so können sie leicht schmelzen. Dazu haltet ihr das Messer leicht schief und schneidet in einem kleinen Winkel die Schokolade ab. Auf den Bildern könnt ihr sehen, wie ich das Messer dabei halte.
Schneidet zunächst 2/3 der Schokolade, gebt die Schokoraspel in die Schüssel für das Wasserbad und schneidet die restliche Schokolade ebenso. Diese haltet ihr zunächst zurück.




Schokolade temperieren

Zuerst bringt ihr jetzt ca. 2,5cm Wasser im Topf zum Kochen.

Dann zieht ihr den Topf von der Platte und stellt die Schüssel mit der Schokolade obendrauf.
Mit dem Thermometer messt ihr fortwährend die Temperatur und rührt gut und viel um. Wenn die Schokolade sehr langsam warm wird, stellt den Topf kurz wieder auf die Herdplatte. (Ich befestige mein Thermometer immer mit Alufolie an der Schüssel, so kann es nicht herausrutschen.) Wenn die Schokolade eine Temperatur von 40-45°C erreicht hat (45°C ist am besten, da habt ihr am längsten Zeit für die nächsten Schritte), nehmt ihr sie vom Wasserbad und gebt die restliche Schokolade dazu.

Jetzt müsst ihr sehr schnell sein und kräftig umrühren, damit möglichst viel von der neuen Schokolade schmilzt. Das macht ihr so lange bis die Schokolade eine Temperatur von 27-28°C erreicht hat.

Nun müsst ihr die Schokolade noch auf die jeweilig passende Verarbeitungstemperatur erhitzen.
Bei weißer Schokolade sind das 30-31°C, Vollmilchkuvertüre benötigt 31-32°C und Zartbitterkuvertüre lässt sich bei 32-33°C am besten verarbeiten.

Falls euch die Schokolade mal zu heiß wird, stellt ihr sie schnell in eine Schüssel mit kaltem Wasser und rührt kräftig, wird sie zu kalt, stellt ihr sie wieder auf das Wasserbad.

Die Kunst bei der weiteren Verarbeitung ist, die Schokolade lange auf ihrer speziellen Verarbeitungstemperatur zu halten. Da müsst ihr etwas üben, aber mit den gerade genannten Tipps gelingt es :-)